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Nutzung von Fernerkundungsdaten für Wasserressourcen-Management

Geophysikalische Prozesse im hydrogeologischen System. Emmy Noether-Nachwuchgruppe um Prof. Dr. T. Graf

Die Ressource Wasser muss für die Zukunft des Menschen geschützt und nachhaltig genutzt werden. Oberirdische Gewässer, Grundwasserleiter und Küstengewässer stehen in gegenseitiger Wechselwirkung. Eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen ist deshalb unabdingbar. In diesem Forschungsbereich werden die Wasserressourcen mit Hilfe von Fernerkundungsdaten untersucht. Dazu zählen Bildaufnahmen aus Satelliten und Flugzeugen sowie Messungen der Schwerkraft auf der Erde und von Satelliten aus. Die zeitlich und räumlich hoch aufgelösten Fernerkundungsdaten werden genutzt, um Geoprozesse auf und unter der Erdoberfläche zu erforschen. So ist beispielsweise die Strömungsdynamik in den Grundwasserleitern in Küstennähe durch unterirdische Salzwasserintrusionen und durch oberirdische Gezeiten und Sturmfluten geprägt. Drei-dimensionale Untergrundmodelle und Strömungsmodelle von Küstenaquiferen können erstellt werden, indem Fernerkundungsdaten und geophysikalische Daten genutzt und kombiniert werden.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Thomas Graf
Institut für Strömungsmechanik und Umweltphysik im Bauwesen
Leibniz Universität Hannover
E-Mail grafhydromech.uni-hannover.de

Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Heipke
Institut für Photogrammetrie und GeoInformation
Leibniz Universität Hannover
E-Mail heipkeipi.uni-hannover.de

Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Müller
Institut für Erdmessung
Leibniz Universität Hannover
E-Mail muellerife.uni-hannover.de