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Forschungskolloquium stärkt regionale Vernetzung der geowissenschaftlichen Community

Forschungskolloquium stärkt regionale Vernetzung der geowissenschaftlichen Community

© Lennart Koch
Prof. Dr. Jürgen Müller (Institut für Erdmessung)
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Prof. Dr. Ralph Watzel (Präsident der BGR)
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Während der Postersession
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Drittes Forschungskolloquium in Hannover: Impulse und Vernetzung

Am 14. April 2026 fand das dritte Forschungskolloquium im Forschungszentrum FZ:GEO der Leibniz Universität Hannover statt. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), dem Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) und dem Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) organisiert. Über 80 Forschende aus unterschiedlichen Bereichen der Geowissenschaften kamen in Hannover zusammen.

Im Mittelpunkt standen die Präsentation aktueller Forschungsarbeiten, die Diskussion gemeinsamer Fragestellungen sowie die Anbahnung neuer Kooperationen. Das Kolloquium bot damit erneut ein wichtiges Forum für fachlichen Austausch und regionale Vernetzung mit langjährigen Partnerinstitutionen.

Den Auftakt bildeten zwei Impulsvorträge: Prof. Dr. Ralph Watzel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), gab einen Überblick über aktuelle Entwicklungen sowie zukünftige Perspektiven der Geowissenschaften und ordnete diese auch in einen geopolitischen Kontext ein. Anschließend stellte Prof. Dr. Jürgen Müller vom Institut für Erdmessung der Leibniz Universität Hannover neue Ansätze und Konzepte zur Anwendung von Quantensensorik in den Geowissenschaften vor.

Ein zentraler Bestandteil des Programms war die Postersession mit rund 40 Beiträgen. Hier präsentierten die beteiligten Einrichtungen ihre aktuellen Forschungsprojekte und gaben Einblicke in die thematische Vielfalt der geowissenschaftlichen Forschung. Die vorgestellten Arbeiten deckten unter anderem die Bereiche kritische Rohstoffe, Boden, Grundwasser sowie Endlagerung ab. Neben regionalen Fragestellungen mit Fokus auf Niedersachsen wurden auch internationale Forschungsaktivitäten, beispielsweise in Afrika, China und Grönland, vorgestellt.