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BMBF fördert Permafrost-Forschung am Institut für Bodenkunde

BMBF fördert Permafrost-Forschung am Institut für Bodenkunde

Ausgraben eines Bodenprofils bei sonnigem Wetter vor schneebedeckten Gipfeln Ausgraben eines Bodenprofils bei sonnigem Wetter vor schneebedeckten Gipfeln Ausgraben eines Bodenprofils bei sonnigem Wetter vor schneebedeckten Gipfeln
© C. Knoblauch
Prof. Georg Guggenberger beim Graben eines Profils im Beprobungsgebiet.
Drei principal investigators des Verbundprojekts vor nebligem Hintergrund Drei principal investigators des Verbundprojekts vor nebligem Hintergrund Drei principal investigators des Verbundprojekts vor nebligem Hintergrund
© C. Knoblauch
Drei der principal investigators des Verbundprojekts: v.l. Georg Guggenberger (LUH), Susanne Liebner (GFZ Potsdam), Christian Knoblauch (Uni Hamburg)
Blick auf die schneebedeckte Oberfläche eines Gletschers Blick auf die schneebedeckte Oberfläche eines Gletschers Blick auf die schneebedeckte Oberfläche eines Gletschers
© G. Guggenberger
Erster Schneefall während der Vorexpedition im September 2022
Grasbewachsenes Arbeitsgebiet bei sonnigem Wetter Grasbewachsenes Arbeitsgebiet bei sonnigem Wetter Grasbewachsenes Arbeitsgebiet bei sonnigem Wetter
© G. Guggenberger
Das Arbeitsgebiet, am linken Bildrand durch eine Seitenmoräne begrenzt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt ein Verbundprojekt unter Beteiligung des Instituts für Bodenkunde mit 3,5 Millionen Euro.

Als hochgradig klimawirksames Gas ist Methan schon länger Inhalt bodenkundlicher Forschungsprojekte. Nun widmet sich ein Verbundprojekt um Christian Beer vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit der Erforschung des Methankreislaufs auf der Nordhalbkugel. Das Institut für Bodenkunde der Leibniz Universität beteiligt sich unter Leitung von Prof. Georg Guggenberger an diesem Vorhaben, indem es die Eisen- und Kohlenstoffdynamik in den Böden entlang zweier hydrologischer Gradienten und deren Auswirkungen auf die Methanogenese untersucht. Hierbei liegt der Fokus auf der Methanogenese in Abhängigkeit von der Mächtigkeit der aktiven Lage sowie des Bodenwassergehalts. Die beiden Gradienten wurden bereits auf einer Vorexpedition im September dieses Jahres identifiziert und beprobt. Eingebunden in das Projekt ist die Besetzung einer PostDoc-Stelle am Institut für Bodenkunde ab Juni 2023.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Verbundprojekt mit insgesamt 3,5 Millionen Euro. Die Sprecherschaft des Verbundprojekts liegt bei der Universität Hamburg. Daneben sind das Institut für Bodenkunde (LUH), das Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (Hamburg), das Alfred-Wegener-Institut (Bremerhaven), das GeoForschungsZentrum (Potsdam), die Max-Planck-Institute für Biogeochemie (Jena) und Meteorologie (Hamburg) und die Universität zu Köln beteiligt.

Verfasst von Dominik Mock