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FZ:GEO präsentiert sich auf der IdeenExpo 2019

Vom 15.-23. Juni fand die diesjährige Ideen Expo statt. Europas größte Messe, um Jugendlichen die Themen Naturwissenschaften und Technik näher zu bringen.

Auch die LUH war dort mit einer großen Ausstellerfläche vertreten und einige Institute, die am FZ:GEO beteiligt sind, stellten dort ihre Forschung vor.

Das Institut für Meteorologie und Klimatologie (IMuK) hatte einen Versuchsaufbau mitgebracht, um zu demonstrieren, wie Treibhausgase funktionieren und zeigte mit dem „Flaschentornado“, welchen Effekt Rotation auf Wasser- und Luftmassen haben kann. Ebenso wurden Exponate präsentiert, welche beispielsweise zur Wolkenanalyse genutzt werden. Weiterhin wurde hier auch das Thema Klimawandel aufgegriffen und Besucher der Ideen Expo konnten Ideen aufschreiben, wie sie kurz- oder langfristig zum Schutz unseres Klimas beitragen können. Damit sie diese Maßnahmen nicht vergessen, bis sie wieder zu Hause sind, konnten hier auch „Klimawürfel“ mit diesen Aktionen gebastelt werden.

Die Mitmach-Experimente des Instituts für Geodäsie ermöglichten den Einblick in die Vermessung der Welt in 3D. Hier wurde modernste Technologie mitgebracht. Der vorhandene Laserscanner stellt Technologie dar, die auch in Autos eingebaut werden kann, um autonomes Fahren zu ermöglichen. Dieser Scanner nimmt Bewegungen in der Umgebung auf und ermöglicht die Berechnung von Bremswegen. Darüber hinaus ermöglichte der Stand der Geodäten einen virtuellen Spaziergang über den Platz der Weltausstellung. Dieser wurde zuvor mit Kameras und einem Laserscanner vermessen. Über Handbewegungen und das Tragen einer Virtual Reality-Brille, konnten Besucher so durch die Hannoveraner Innenstadt schlendern.

Unter dem Motto „Experiment Erde“ hatten sich die Institute für Bodenkunde und Mineralogie mit dem Leibniz Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) zusammengeschlossen. Hier konnten Besucher den Aufbau von Böden erlernen und die unterschiedlichen Horizonte erfühlen, aber auch etwas über deren Eigenschaften lernen. So wurde in einem Experiment gezeigt, wie sich Hitze auf die Fähigkeit von Erde auswirkt, Wasser aufzunehmen.

Das LIAG brachte zwei Methoden mit, um in den Untergrund zu schauen. Eine Methode ermöglicht das Auffinden von Materialwechsel über dessen Leitfähigkeit. Die andere Methode, das Georadar, ermöglicht das Auffinden von Objekten im Untergrund, wie Landminen oder Grundwasserlinsen. Während der Ideen Expo, war das Georadar besonders bei Kindern beliebt, die hier Süßigkeiten detektieren konnten.

Die Mineralogie lehnte ihr Exponat an das Thema Technik an. Denn wenn wir neue technische Geräte bauen wollen, benötigen wir hierfür Rohstoffe. Mit Handstücken aus der eigenen Sammlung, wurde hier verdeutlicht woher unsere metallischen Rohstoffe kommen, aber auch in welchen Gesteinen wir die Seltenen Erden finden, welche unter anderem in Smartphones und Computern verbaut werden. Außerdem wurde die Möglichkeit geboten, sich Dünnschliffe von Gesteinen unter dem Mikroskop anzusehen und zu erkennen, welches Potential diese Methode mit sich bringt.

Die Experimente der FZ:GEO Institute bildeten einen guten Überblick über die Möglichkeiten, unsere Erde zu erforschen und waren genauso abwechslungsreich, wie das Publikum auf der Ideen Expo. Besucher von jung bis alt fanden ihren Weg zu unseren Ständen und ließen sich mit Begeisterung alles erklären. Auch Hochschulpräsident Volker Epping und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar konnten sich der Anziehungskraft unserer Exponate nicht entziehen.

  • Exponat der Meteorologie und Klimatologie

    Kinder basteln Klimawürfel am Stand des IMuK. ©Mona Weyrauch, FZ:GEO, LUH

  • Exponat des LIAG

    Besucher testen das Georadar des LIAG. ©Mona Weyrauch, FZ:GEO, LUH

  • Stand der Geodäsie

    Virtuelle Wanderung über den Platz der Weltausstellung bei der Geodäsie. ©Mona Weyrauch, FZ:GEO, LUH

  • Stand der Bodenkunde

    Von der Bodenkunde erfahren, wie unsere Böden aufgebaut sind und deren Horizonte erfühlen. ©Mona Weyrauch, FZ:GEO, LUH

  • Ranga Yogeshwar bei der Mineralogie

    Auch Ranga Yogeshwar ließ sich erklären, woher unsere metallischen Rohstoffe und Seltenen Erden stammen. ©Mona Weyrauch, FZ:GEO, LUH

  • Ranga Yogeshwar bei der Bodenkunde

    Ebenso spannend wie die Mineralogie, fand Ranga Yogeshwar die Eigenschaften unserer Böden. ©Mona Weyrauch, FZ:GEO, LUH

  • Volker Epping am Georadar Stand

    Präsident der LUH, Volker Epping, schaute sich bei den FZ:GEO Ständen um und ließ sich das Georadar erklären. ©Mona Weyrauch, FZ:GEO, LUH

  • Stand Experiment Erde

    Viele interessierte Besucher am Stand "Experiment Erde". ©Mona Weyrauch, FZ:GEO, LUH